Rückblicke auf Gemeindeveranstaltungen


12. April 2016 | Rückblick zum Händelkonzert mit Gästen aus England

Anfang April waren die New Cambridge Singers vier Tage in unserer Gemeinde zu Gast. Sie haben sich Dresden angeschaut und mit der Kantorei der Versöhnungskirche geprobt. Am 9. April gab es ein gemeinsames Konzert - es erklang der „Messias“ von Georg Friedrich Händel im Original in englischer Sprache. Das Konzert endete mit viel Beifall; das berühmteste Lied „Hallelujah“ gab es als Zugabe. Kantorin Margret Leidenberger und Chorleiter Graham Walker waren sehr zufrieden über die große Resonanz und die zahlreichen Glückwünsche. „It was such a privilege for us to be able to join with this fine choir and the wonderful orchestra and soloists, and in such a beautiful church. We British love the Messiah and it's performed very often of course, but there was something rather special about last night - not least singing it in Handel's home state!“ (Graham Walker – Chorleiter)

 

Übersetzung: Es war eine große Ehre für uns, mit diesem tollen Chor, dem wunderbaren Orchester und Solisten in dieser schönen Kirche zu musizieren. Wir Briten lieben den Messias und führen ihn oft auf, aber dieses Mal war es wirklich etwas Besonderes – nicht zuletzt, weil wir es in Händels Heimat aufführten.

 

Danke sagen auch die New Cambridge Singers, die sich in der Gemeinde sehr wohl gefühlt haben und vom Publikum begeistert waren.

"The highspot though was singing with the choir and meeting so many friendly and interesting people. We all really enjoyed it and I hope all your choir members could see how appreciative we were of your welcome to us. The lunch was really amazing and we all enjoyed the chance to sit together and have a chance to talk. The Messiah performance was inspiring and what an amazing audience!” (Helen Skaer - Sängerin)

 

Übersetzung: Der Höhepunkt war, mit dem Chor zu singen und so viele freundliche, interessante Leute zu treffen. Wir haben das sehr genossen und sind dankbar für das herzlichen Willkommen. Das Mittagessen war toll und wir haben die Chance genutzt, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das Messias-Konzert war sehr anregend und - was für ein großartiges Publikum!“

 

Einzelne Chormitglieder um Michaela Wilsch-Bräuninger hatten den Kontakt nach Cambridge hergestellt und sich um Vorbereitung und Organisation gekümmert. Ihnen und allen Helfern gilt ein herzlicher Dank!

 

Mandy Weigel




07.06.15 | Impressionen von der Ausstellungseröffnung "Querschnitte"

Ein „Querschnitt“ aus dem fotografischen Schaffen von Stefan Behr war in der Sommerausstellung 2015 in der Bethlehemkirche in Tolkewitz gezeigt worden.

Stefan Behr, geboren 1964 in Leipzig, studierte Metallgestaltung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle/ Saale und lebt seit 1996 mit seiner Familie in Dresden. Seit 2005 arbeitet er im Redaktionsteam der Kirchennachrichten mit und ist beim Layout für die Bildgestaltung mit Fotografien, Grafiken und Logos sowie für die gesamte Druckabwicklung zuständig. Daneben hat er viele Plakate für Veranstaltungen und Flyer für Projekte unserer Gemeinde sowie die Postkarten für die Versöhnungskirche gestaltet und Fotografien für die Gemeinde-Homepage bereitgestellt. In seinem umfangreichen Bildarchiv sind Fotoimpressionen unseres Gemeindelebens seit 1996 archiviert.

Er ist somit auch der Bildchronist unserer Gemeinde!

 

Bilderpredigt "Blaues Licht", Pfr. Dr. Hasse, 7. Juni 2015

 

Handout zur Bilderpredigt "Blaues Licht"







Foto oben links: Blaues Licht/Jüdischer Friedhof Berlin (Stefan Behr); darunter
Pfarrer Dr. Hasse und Stefan Behr


14.06.15 | „Glaubenslieder – Gnadengabe“
Ein spannender Kantaten-Gottesdienst in der Versöhnungskirche

Rund 50 Sänger aus allen drei Kirchen der Gemeinde führten am 14. Juni die Kantate „Dass dich zu preisen Freude ist“ von Matthias Drude im Gottesdienst auf. Gemeinsam mit dem Kammerorchester der Gemeinde und zwei Solisten, Daniela Haase, und Kurt Lachmann, musizierten sie unter der Leitung von Kantorin Margret Leidenberger.

 

Die Kantate entstand 2007 für ein Kirchenkonzert und verbindet literarische Texte mit zeitgenössischer Musik. Komponist Matthias Drude saß im Publikum und war sehr gespannt:„Ich freue mich, dass die Kantate hier aufgeführt wird.“

 

Trotz unkonventioneller Töne steht das Werk in der Tradition der Kantaten Johann Sebastian Bachs. Die Elemente Bachscher Kirchenmusik wurden aufgenommen – Bibelwort, frei Dichtung und Choral. Die Texte stammen von Augustinus aus der Zeit um 400, aus dem Matthäus-Evangelium und aus einer Sammlung von Ulrich Meyer, einem Bachexperten, der weltliche und geistliche Texte zusammengestellt hat.

 

Drude, seit 2001 Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden, beschreibt seine Intentionen bei der Arbeit an dem Stück: „Ich wollte etwas schaffen, das die Zuhörer anspricht und emotional berührt.“ Außerdem sei die Kantate für den Alltag der Gemeinden und Kirchenchöre bestimmt.

 

Gemeinsam mit anderen zeitgenössischen Werken findet man Drudes Komposition auf der CD „Glaubenslieder – neue Kantaten fürs Kirchenjahr.“ Die CD ist bereits mit einem ECHO Klassik Preis 2010 geehrt worden in der Kategorie "Chor- und Ensemblemusik des 20./21. Jahrhunderts". Die evangelische Kirche hatte renommierte Komponisten gebeten, Kantaten für die Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres zu komponieren.

 

Der Gemeinde gefiel die Aufführung außerordentlich – es gab Beifall. Auch Matthias Drude war begeistert, denn Sänger und Musiker hatten ihm, ohne es zu wissen, eine ganz besondere Freude gemacht: „Meine große Leidenschaft gehört dem vertonten Schluss-Choral „Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm“. Der Chor hatte ihn am Ende des Gottesdienstes noch einmal wiederholt.